Warum passt PV so gut zur Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe wandelt 1 kWh Strom in 3–5 kWh Wärme um (Arbeitszahl COP 3–5). Wenn dieser Strom von Ihrer eigenen PV-Anlage kommt, heizen Sie quasi gratis mit der Sonne. Die Wirtschaftlichkeit beider Systeme multipliziert sich gegenseitig.
Die Synergie in Zahlen
PV allein: 30% Eigenverbrauch, Rest wird für 8 Cent eingespeist.
PV + Speicher: 70–80% Eigenverbrauch.
PV + Speicher + Wärmepumpe: Nahezu 100% des Solarstroms sinnvoll genutzt. Die Wärmepumpe „verbraucht“ den Überschussstrom, der sonst billig eingespeist würde.
Wie funktioniert das Zusammenspiel?
Im Sommer (April–September)
Die PV-Anlage produziert mehr Strom als der Haushalt verbraucht. Der Überschuss fließt in die Wärmepumpe, die das Warmwasser erwärmt. Die Wärmepumpe läuft bevorzugt mittags, wenn die Sonne am stärksten scheint. Ergebnis: Fast 100% solares Warmwasser von April bis Oktober.
In der Übergangszeit (März, Oktober, November)
Die PV deckt einen Teil des Heizbedarfs. An sonnigen Tagen läuft die Wärmepumpe tagsüber mit Solarstrom und erwärmt den Pufferspeicher. Dieser gibt die Wärme abends und nachts ab. Typisch: 40–60% solares Heizen in der Übergangszeit.
Im Winter (Dezember–Februar)
Die PV-Produktion ist gering, die Wärmepumpe läuft überwiegend mit Netzstrom. Aber: Auch im Winter liefern 10 kWp ca. 5–15 kWh pro Tag – das deckt zumindest einen Teil des Wärmepumpen-Stroms. Jede selbst erzeugte kWh spart die teure Netzstrom-kWh.
Rechenbeispiel: Komplettsystem
| Komponente | Kosten | Förderung | Nettokosten |
|---|---|---|---|
| 10 kWp PV-Anlage | 14.000 € | MwSt-frei (spart 2.660 €) | 14.000 € |
| 10 kWh Speicher | 7.500 € | MwSt-frei | 7.500 € |
| Wärmepumpe (Luft-Wasser) | 30.000 € | 50% BAFA = 15.000 € | 15.000 € |
| Gesamt | 51.500 € | ~17.660 € | 36.500 € |
Jährliche Ersparnis
Strom (PV + Speicher): 3.500 kWh Eigenverbrauch × 0,36 € = 1.260 €
Einspeisung: 4.000 kWh × 0,081 € = 324 €
Heizung (vorher Gas): 2.500 €/Jahr Gaskosten → 600 €/Jahr Reststrom für WP = 1.900 € Ersparnis
Gesamt: ca. 3.484 € jährliche Ersparnis. Amortisation: ~10,5 Jahre.
Sie zahlen schon für Strom — warum nicht für Ihren eigenen?
Tauschen Sie Ihren Stromabschlag gegen eine Solaranlage. Die meisten Kunden zahlen sogar weniger als vorher.
Jetzt vergleichen →5 Vorteile der Kombination
- Maximale Unabhängigkeit: Sie erzeugen Strom UND Wärme selbst. Gas- und Strompreiserhöhungen betreffen Sie kaum noch.
- Gegenseitige Optimierung: Die Wärmepumpe „verbraucht“ PV-Überschuss, der sonst billig eingespeist würde.
- Doppelte Förderung: PV profitiert von MwSt-Befreiung, die Wärmepumpe von BAFA-Zuschüssen.
- Ein Ansprechpartner: bee-doo plant, installiert und wartet beides aus einer Hand – keine Schnittstellenprobleme.
- Immobilienwert: Ein Haus mit PV + Wärmepumpe ist zukunftssicher und erhöht den Wiederverkaufswert erheblich.
Worauf achten bei der Kombination?
- PV groß genug dimensionieren: Planen Sie 3–5 kWp zusätzlich für die Wärmepumpe ein. Lieber zu groß als zu klein – der Überschuss wird eingespeist.
- Intelligentes Energiemanagement: Ein Smart-Home-Energiemanager (z.B. im Hybridwechselrichter) steuert automatisch, wann die Wärmepumpe Solarstrom nutzt.
- SG-Ready-Schnittstelle: Die Wärmepumpe muss SG-Ready sein, damit sie mit der PV-Anlage kommunizieren kann. Alle von bee-doo verbauten Modelle haben das.
- Pufferspeicher als thermischer Speicher: Wärme lässt sich günstiger speichern als Strom. Ein größerer Wärmespeicher kann den Batteriebedarf reduzieren.
Fazit: 1 + 1 = 3
PV und Wärmepumpe einzeln sind gut. Zusammen sind sie herausragend. Die Kombination senkt Ihre Energiekosten um 70–80%, macht Sie weitgehend unabhängig von Energiepreisen und rechnet sich dank doppelter Förderung in etwa 10 Jahren. Danach: 20+ Jahre reiner Gewinn.
Komplettsystem – günstiger als Ihr Stromabschlag
PV + Speicher + Wärmepumpe aus einer Hand. Tauschen Sie Ihren Stromabschlag – 90% zahlen weniger als vorher.
Komplettsystem anfragen